Die sächsische Küche umfasst regionale Kochtraditionen Sachsens. Im Allgemeinen ist die Küche sehr herzhaft und verfügt über viele Besonderheiten Mitteldeutschlands wie eine große Auswahl an Saucen, die das Hauptgericht begleiten, und die Mode, Kartoffelknödel (Klöße/Knödel) als Beilage statt Kartoffeln, Nudeln oder Reis zu servieren. Auch viel Süßwasserfisch wird in der sächsischen Küche verwendet. Die Gegend um Dresden ist die Heimat der östlichsten Weinregion Deutschlands (siehe: Sachsen (Weinregion)). Die größten Städte und Gemeinden Sachsens sind nach der Schätzung vom 30. September 2018 unten aufgeführt. [8] Hinzu kommt, dass Leipzig mit Halle, dem Ballungsraum Leipzig/Halle, eine metropolische Region bildet. [9] Die letztgenannte Stadt liegt direkt gegenüber der Grenze zu Sachsen-Anhalt. Leipzig teilt sich beispielsweise ein S-Bahn-System (bekannt als S-Bahn Mitteldeutschland)[10] und einen Flughafen[11] mit Halle.

Sachsen war der erste Ort in Europa, der weißes Porzellan entwickelte und herstellte, ein Luxusgut, bis es nur aus China importiert wurde. Die Porzellanmanufaktur Meisen existiert bis heute. Martin Luther hat die lutherische Kirche in Sachsen persönlich betreut und mit eigenen Ansichten und Ideen konsequent gestaltet. Das 16., 17. und 18. Jahrhundert war stark von der lutherischen Orthodoxie geprägt. Darüber hinaus machte der reformierte Glaube Kontakt zu den sogenannten Krypto-Calvinisten, wurde aber in einem überwiegend lutherischen Staat stark verfolgt. Im 17.

Jahrhundert wurde der Pietismus ein wichtiger Einfluss. Im 18. Jahrhundert wurde die Mährische Kirche auf dem Grundstück von Graf von Zinzendorf in Herrnhut errichtet. Ab 1525 waren die Herrscher traditionell lutherisch und weithin als Verteidiger des protestantischen Glaubens anerkannt, obwohl – beginnend mit August II. der Starke, der 1697 zum Katholizismus konvertieren musste, um König von Polen zu werden – seine Monarchen ausschließlich römisch-katholisch waren. Das bedeutete, dass Augustus und die späteren Kurfürsten von Sachsen, die römisch-katholisch waren, über einen Staat mit fast ausschließlich protestantischer Bevölkerung herrschten. Die Deutsche Demokratische Republik ( Ostdeutschland), einschließlich Sachsen, wurde 1949 aus der sowjetischen Zone des besetzten Deutschlands heraus gegründet und wurde unter der Führung der SED zu einem verfassungsmäßig sozialistischen Staat, Teil des COMECON und des Warschauer Paktes. 1952 schaffte die Regierung den Freistaat Sachsen ab und teilte sein Gebiet in drei Bezirke auf: Leipzig, Dresden und Karl-Marx-Stadt (früher und heute Chemnitz). Auch Gebiete rund um Hoyerswerda gehörten zum Landkreis Cottbus. 1815 trat der südliche Teil Sachsens, heute «Staat Sachsen», dem Deutschen Bund bei.

[5] (Dieser Deutsche Bund sollte nicht mit dem unten erwähnten Norddeutschen Bund verwechselt werden.) In der Politik des Bundes wurde Sachsen von Preußen überschattet. König Antonius von Sachsen bestieg 1827 den thronen in Sachsen. Kurz darauf stieg der liberale Druck in Sachsen und brach 1830 – einem Jahr der Revolution in Europa – in Revolte aus. [5] Die Revolution in Sachsen führte zu einer Verfassung für das Land Sachsen, die bis 1918 als Grundlage für seine Regierung diente. Bei der Landtagswahl 2019 erhielt die AfD bei Landes- und Bundestagswahlen den höchsten Stimmenanteil, während CDU und Linke in Sachsen auf Rekordtiefs fielen.